Die Firmbewerber der kath. Kirchengemeinde St. Michael waren eingeladen ein gemeinsames Wochenende in Paderborn zu verbringen.
14 junge Menschen im Alter von 14 bis 19 Jahren folgten der Einladung der Gemeinde und fuhren am Samstag morgen (20. Juni) zusammen mit 5 Firmkatecheten nach Paderborn. Untergrbracht waren sie im Liborianum, dem Bildungshaus des Erzbistums Paderborn.
Tagsüber standen Räume in der Schule der Augustiner Chorfrauen, im Michaelskloster, zur Verfügung.
Die Jugendlichen hatten Zeit sich kennen zu lernen und Gedanken über den Sinn der Firmung, ihren Glauben und weitere Themen auszutauschen.
Nach einer meditativen Stunde in der Kapelle des Klosters stand am Abend ein besonderes Highlight auf dem Programm. Weihbischof König, der die Jugendlichen am 5. Dezember um 18:30h in der Kirche St. Michael firmen wird kam zu einem Besuch vorbei. Bei einem sehr intensiven Gespräch beantwortete der Bischof viele Fragen der jungen Menschen, wie z.B. "Wie wird man eigentlich Bischof" oder "Was war das lustigste Erlebnis bei einer Firmung". Aber auch sehr persönlichen Fragen gegenüber war der Bischof aufgeschlossen. So wurde etwa auch die Frage danach ob der bewusste Verzicht auf eine Familie nicht eine Belastung darstellt ausgiebig beantwortet.
Nach mehr als einer Stunde überraschte der Bischof Firmbewerber und Katecheten mit den Worten "Wenn ihr zum Schluss noch sehen wollt wie ein Bischof wohnt, dann kommt mit".
Auch wenn es mit insgesamt 20 Personen etwas eng wurde, zeigte er der Gruppe seine Wohnung und seine Privatkapelle.
Der Sonntag begann mit dem gemeinsamen Besuch der Messe im Michaelskloster. Im Anschluss wurde noch über einige Themen gesprochen und es konnten Rätsel gelöst werden (z.B.: findet zu allen Buchstaben des Alphabets einen passenden Begriff aus der Bibel). Gegen 14:15h wurde dann die Heimreise angetreten.
Nach anfänglichen Bedenken, wie das wohl ausgeht, wenn man mit so vielen fremden Menschen ein gemeinsames Wochenende verbringt, hatten nach kurzer Eingewöhnungsphase alle Teilnehmer viel Spaß und Freude, so dass das Wochenende als voller Erfolg bezeichnet werden kann.
